griffbereitMINI ergänzt die Programmfamilie: Bundes AK zu allen drei Programmen - Escape Spiel aus Niedersachsen trifft auf großes Interesse
Haben die Programme Griffbereit und Rucksack KiTa schon eine anschlussfähige Sprach- und Familienbildungspraxis für Familien mit Kindern von 1 bis 6 Jahren ermöglicht, richtet sich mit griffbereitMINI ein weiteres Programm an Familien mit Kindern zwischen 0 und 1 Jahr und auch an werdende Eltern. Genau wie in den anderen Programmen steht die Stärkung der Familien-Mehrsprachigkeit und mehrsprachiges Aufwachsen in Alltag und Bildungszusammenhängen im Fokus.
Durchblick im Bildungsdschungel
Das Deutsche Bildungssystem ist sehr vielfältig. Auch viele Bezeichnungen für Bildungsangebote hören sich ähnlich an. Das fanden Elterngruppen als auch die Fachstelle Frühkindliche Bildung des Landkreises Hameln-Pyrmont in Niedersachsen. Es ist daher nicht nur für zugewanderte Familien schwierig, die Bezeichnungen auseinander zu halten oder die Unterschiede der Bildungswege zu beschreiben. Auch Fachkräfte kommen in der Erklärung an Grenzen. Und die mit den Schulwegen verbundenen beruflichen Möglichkeiten sind erst recht nicht auf den ersten Blick erkennbar.
Doris Schröder-Köpf zu Gast bei Griffbereit im Landkreis Ammerland
Die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, war am 12. Juli virtuell zu Gast bei der Kreisvolkshochschule Ammerland gGmbH. Dort nahm sie im Rahmen der Begegnungsreihe „Wir leben zusammen“, die Frau Schröder-Köpf gemeinsam mit dem Praxisnetzwerk für soziale Stadtentwicklung Niedersachsen (LAG) ins Leben gerufen hat, an einer Griffbereit-Gruppe des Bundesprogramms „Kita Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“ teil.
Was Familien stärkt - und wie wir in Kontakt bleiben
In einer Online-Konferenz am 25. Januar 2021 haben sich über hundert Elternbegleiter*innen (EB) der Programme Griffbereit und Rucksack KiTa darüber ausgetauscht, was Familien in Zeiten der Kontaktbeschränkungen brauchen. Einen besonderen Augenmerk haben die EB dabei auf mehrsprachig lebende Familien, da sie “im Normalfall” Eltern-Gruppen zur Stärkung der Mehrsprachigkeit in KiTas, Familienbildungsstätten, Familienzentren und anderen Einrichtungen im Sozialraum anleiten.
Große Resonanz auf digitalen Fachaustausch "Nah an den Familien - wie kann das gelingen?"
Familien, und erst recht solche mit kleinen Kindern sind zur Zeit besonders gefordert. Die zunehmende soziale Ungleichheit betrifft vor allem zugewanderte Familien und steigt in Zeiten geschlossener oder eingeschränkt arbeitender KiTas und fehlender Familienangebote nochmal mehr. Wie kann es gelingen, trotzdem in Kontakt zu bleiben, den Bedarfen der Familien und der Kinder gerecht zu werden?
Zusammenarbeit mit vielfältigen Familien - Griffbereit, Rucksack KiTa und die Vernetzung im Sozialraum sind Beispiele gelingender Praxis
Wie kann die Zusammenarbeit mit den Eltern in der KiTa unter den Vorzeichen einer zunehmenden individuellen, sozialen und kulturellen Vielfalt der Familien sowie unter oftmals unzureichenden Rahmenbedingungen tatsächlich gelingen? Wie stellen sich Fachkräfte einerseits und Eltern andererseits eine gelungene Zusammenarbeit vor und welche Rolle spielen dabei eigentlich die Kinder selber? Ist die postulierte „Bildungs- und Erziehungspartnerschaft“ mit ihrem Anspruch eines Dialogs auf Augenhöhe tatsächlich realistisch?
Familienbildung in 24 Sprachen - die Programme Griffbereit und Rucksack KiTa stärken mehrsprachige Familien
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Mehrsprachige Kinder haben mit Rucksack KiTa bessere Chancen in der Schule
Eigentlich ist es "nur" ein Nebenergebnis, das uns sehr beeindruckt: Die Hamburger Wissenschaftlerinnen Drorit Lengyel, Katharina Rybarski und Maria Schmitz untersuchen seit drei Jahren die Effekte auf die Sprachkompetenzen in Deutsch und Türkisch von Kindern durch die Teilnahme an Rucksack Schule. In der Interventions- und Kontrollgruppe (den Kindern die an Rucksack Schule teilnehmen und denen, die zum Vergleich beobachtet werden, aber nicht am Programm teilnehmen) waren jeweils Kinder, die bereits an Rucksack KiTa teilgenommen haben.
Gruppen leiten, Sprache üben und Themen bearbeiten - wie macht ihr das so? Fachtag für Elternbegleiter/innen in Rucksack und Griffbereit
Acht Frauen sitzen um den Tisch und basteln Papierschiffchen. Vor ihnen liegen Hefte mit der Anleitung. Die Hefte sind alle unterschiedlich, jedes in einer anderen Sprache verfasst. Die Frauen sind Teilnehmerinnen einer Rucksack-Gruppe in einer KiTa und heute ist das Thema "Unterwegs" dran. Sie probieren das, was sie mit ihren Kindern in der Woche noch am Nachmittag zu Hause machen möchten, hier schon aus.
Lotsen, Moderatoren, Engagierte in Dörfern und Quartieren: Gut qualifiziert, freiwillig engagiert und jetzt mit eigenem Landesverband
Ende Mai fand die Gründungsversammlung des Landesverbandes EngagementModeration in Hannover statt. Mehr als 30 Mitglieder fanden sich zu diesem Anlass, der Vorstand rechnet mit schnellem Zuwachs. Gibt es doch schon über 600 ausgebildete "Engagementlotsen" und zahlreiche "Dorfmoderatoren" in Niedersachsen. Dazu sind landesweit ebenfalls qualifizierte Eltern- und Integrationslotsen und Elternbegleiter/innen aus Rucksack und Griffbereit in den Stadtteilen für das Gemeinwesen tätig. Sie alle vereint, dass sie sich mit großem Engagement in und für ihr Umfeld einsetzen.