griffbereitMINI ergänzt die Programmfamilie: Bundes AK zu allen drei Programmen - Escape Spiel aus Niedersachsen trifft auf großes Interesse
Haben die Programme Griffbereit und Rucksack KiTa schon eine anschlussfähige Sprach- und Familienbildungspraxis für Familien mit Kindern von 1 bis 6 Jahren ermöglicht, richtet sich mit griffbereitMINI ein weiteres Programm an Familien mit Kindern zwischen 0 und 1 Jahr und auch an werdende Eltern. Genau wie in den anderen Programmen steht die Stärkung der Familien-Mehrsprachigkeit und mehrsprachiges Aufwachsen in Alltag und Bildungszusammenhängen im Fokus.
Durchblick im Bildungsdschungel
Das Deutsche Bildungssystem ist sehr vielfältig. Auch viele Bezeichnungen für Bildungsangebote hören sich ähnlich an. Das fanden Elterngruppen als auch die Fachstelle Frühkindliche Bildung des Landkreises Hameln-Pyrmont in Niedersachsen. Es ist daher nicht nur für zugewanderte Familien schwierig, die Bezeichnungen auseinander zu halten oder die Unterschiede der Bildungswege zu beschreiben. Auch Fachkräfte kommen in der Erklärung an Grenzen. Und die mit den Schulwegen verbundenen beruflichen Möglichkeiten sind erst recht nicht auf den ersten Blick erkennbar.
Doris Schröder-Köpf zu Gast bei Griffbereit im Landkreis Ammerland
Die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, war am 12. Juli virtuell zu Gast bei der Kreisvolkshochschule Ammerland gGmbH. Dort nahm sie im Rahmen der Begegnungsreihe „Wir leben zusammen“, die Frau Schröder-Köpf gemeinsam mit dem Praxisnetzwerk für soziale Stadtentwicklung Niedersachsen (LAG) ins Leben gerufen hat, an einer Griffbereit-Gruppe des Bundesprogramms „Kita Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“ teil.
Einladung SPIELRAUM "Gute Nachbarschaft"
Mittwoch, 14. Juli 2021 von 10 Uhr bis 12 Uhr
Anmeldung zur Online-Veranstaltung
Zusammenleben in Quartier und Kommune gestalten
Mehrsprachige Kinder haben mit Rucksack KiTa bessere Chancen in der Schule
Eigentlich ist es "nur" ein Nebenergebnis, das uns sehr beeindruckt: Die Hamburger Wissenschaftlerinnen Drorit Lengyel, Katharina Rybarski und Maria Schmitz untersuchen seit drei Jahren die Effekte auf die Sprachkompetenzen in Deutsch und Türkisch von Kindern durch die Teilnahme an Rucksack Schule. In der Interventions- und Kontrollgruppe (den Kindern die an Rucksack Schule teilnehmen und denen, die zum Vergleich beobachtet werden, aber nicht am Programm teilnehmen) waren jeweils Kinder, die bereits an Rucksack KiTa teilgenommen haben.
Lotsen, Moderatoren, Engagierte in Dörfern und Quartieren: Gut qualifiziert, freiwillig engagiert und jetzt mit eigenem Landesverband
Ende Mai fand die Gründungsversammlung des Landesverbandes EngagementModeration in Hannover statt. Mehr als 30 Mitglieder fanden sich zu diesem Anlass, der Vorstand rechnet mit schnellem Zuwachs. Gibt es doch schon über 600 ausgebildete "Engagementlotsen" und zahlreiche "Dorfmoderatoren" in Niedersachsen. Dazu sind landesweit ebenfalls qualifizierte Eltern- und Integrationslotsen und Elternbegleiter/innen aus Rucksack und Griffbereit in den Stadtteilen für das Gemeinwesen tätig. Sie alle vereint, dass sie sich mit großem Engagement in und für ihr Umfeld einsetzen.
Multiplikator/innen im Stadtteil - Ergebnisse
Wie können wir Multiplikator/innen - und damit auch den Stadtteil - stärken? Welche Rahmenbedingungen müssen dafür erfüllt sein oder entwickelt werden? So lauteten zentrale Fragen, die im Mittelpunkt der ersten Kooperationsveranstaltung des Praxisnetzwerks LAG Soziale Brennpunkte mit der Landeskoordinierungsstelle Rucksack KiTa und Griffbereit in Niedersachsen standen.
Einladung: Fachaustausch „Multiplikator/innen im Stadtteil“ und Treffen der Koordinator/innen Rucksack und Griffbereit
Die Ansprache und Aktivierung von Bewohner/innen im Stadtteil gelingt häufig über Schlüsselpersonen, die über gute Netzwerke verfügen und gleichermaßen in Strukturen der Gemeinwesenarbeit und in die Communities im Quartier eingebunden sind. Häufig erfüllen sie diese Funktion auch als „Elternbegleiter/innen“ in Rucksack und Griffbereit, als „MiMi“- Gesundheitslotsinnen, als Stadtteilmütter oder Integrationslost/innen. Oftmals sind sie Ansprechpartner/innen für viele Seiten, sei es für Bewohnerinnen und Bewohner oder auch Hauptamtliche.
WIR LADEN EIN ZUM: