Gelingende Kooperationen: Abschluss und Praxismaterialien
Zum 30.11.2017 läuft das Forschungsprojekt "Gelingende Kooperationen im Sozialraum" aus, mit dem die LAG Soziale Brennpunkte in den letzten drei Jahren untersucht hat, welche Bedingungen zum Erfolg von Kooperationen auf Quartiersebene beitragen. Rechtzeitig zum Abschluss sind nun aus den Forschungsergebnissen entwickelte Arbeitsmaterialien fertiggestellt, mit denen in der Praxis zum Thema gelingende Kooperation gearbeitet werden kann.
Abschlussbericht zu Gelingende Kooperationen im Sozialraum
Am 17.08 wurden die Ergebnisse des Forschungsprojektes "Gelingende Kooperationen im Sozialraum" mit einer Tagung im Kulturhaus Hainholz offiziell vorgestellt und diskutiert. Im Anschluss an diese Veranstaltung wird hiermit auch der wissenschaftliche Abschlussbericht der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.
Gelungener Abschluss für Gelingende Kooperationen
Am 17.08.2017 fand im Kulturhaus Hainholz die Abschlussveranstaltung zum Forschungsprojekt „Gelingende Kooperationen im Sozialraum“ statt. Nach der Begrüßung durch den Vorstand der LAG soziale Brennpunkte gab es neben einer Vorstellung der Ergebnisse aus drei Jahren Forschungsarbeit Gelegenheit für das anwesende Fachpublikum, sich intensiv zum Thema Kooperation auszutauschen.
Von Kästen und Antennen...oder: Warum gelingt Kooperation?
Für sozialwissenschaftliche Forschung ist es oft schwierig, Zusammenhänge gut zu belegen und die Ergebnisse einer Untersuchung dann auch so darzustellen, dass sie für eine breitere Öffentlichkeit verständlich sind. Vor diesem Problem steht auch das Forschungsprojekt „Gelingende Kooperationen im Sozialraum“ (GeKo) jetzt zum Ende der Projektlaufzeit. Die zentrale Forschungsfrage des Projektes war: Welche Bedingungen tragen dazu bei, dass Kooperation in der Stadtteilarbeit gelingt?
Ergebnisse der dritten Fallstudie - Kooperation in Stadtfeld
Von Mitte 2016 bis Anfang 2017 fand die dritte und letzte Fallstudie für das Projekt "Gelingende Kooperationen im Sozialraum" in Stadtfeld in Hildesheim statt. Als Abschluss der qualitativen Untersuchung kam dieser Fallstudie eine besondere Bedeutung zu: Die in den ersten beiden Fallstudien erlangten Ergebnisse wurden hier noch einmal auf ihre Belastbarkeit hin überprüft und verfeinert.
Ergebnisse der zweiten Fallstudie - Kooperation in Hasport
Von November 2015 bis Mai 2016 fand im Quartier Hasport in Delmenhorst die zweite Fallstudie für das Forschungsprojekt „Gelingende Kooperationen im Sozialraum“ statt. Bei dieser Untersuchung stand eine lokale Bewohnerinitiative im Mittelpunkt, die zum Großteil durch ehrenamtliches Engagement getragen wird und ohne professionelle SozialarbeiterInnen oder dauerhafte Förderung seit circa 15 Jahren Quartiersarbeit betreibt.
Planspiel als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis
Eine der wichtigsten Aufgaben des Forschungsprojektes "Gelingende Kooperationen im Sozialraum" ist es, einmal erlangte Ergebnisse auch an die Praxis der Quartiersarbeit weiterzugeben und zur weiteren Professionalisierung dieses Arbeitsfeldes beizutragen. Zur Weitervermittlung der Forschungsergebnisse werden natürlich gängige Methoden wie Vorträge, Workshops und schriftliche Veröffentlichungen genutzt.
Ergebnisse der ersten Fallstudie - Kooperation in Hainholz
Von Frühsommer bis Herbst 2015 fand die erste Fallstudie für „Gelingende Kooperationen im Sozialraum“ in Hainholz in Hannover statt. Bei der Untersuchung in Hainholz standen vor allem der Einfluss des lokalen Quartiersmanagement auf soziale Netzwerke und Kooperation im Mittelpunkt. Durch Interviews und teilnehmende Beobachtung konnten dazu reichhaltige Daten gewonnen werden. Was sagen diese Daten nun über Netzwerke und Kooperation in Hainholz aus?
Was ist eigentlich Kooperation?
Zusammenarbeit zwischen verschiedenen sozialen Akteuren im Quartier ist, wie der Name schon sagt, Kernthema von „Gelingende Kooperationen im Sozialraum“. Allerdings gibt es keinen klar definierten wissenschaftlichen Begriff von Kooperation, der als Ausgangspunkt dienen könnte.
Auf den ersten Blick scheint Kooperation einfach definierbar zu sein: Als eine Zusammenarbeit zwischen mehreren Akteuren.
Ich seh die Knoten vor lauter Kanten nicht...oder: Sind lokale Netzwerke noch darstellbar?
Im Projekt gelingende Kooperationen ist die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Einrichtungen, Institutionen und engagierten Einzelpersonen (im Folgenden als „Akteure“ bezeichnet) in benachteiligten Quartieren Thema. Kooperation und Zusammenarbeit sind aber erst einmal keine wissenschaftlich fest definierten Begriffe. Wie lassen sich die Beziehungen zwischen diesen Akteuren dann aber wissenschaftlich fassen?